• Daniela Friedrich

Ich fand es fünf!

Wie bekomme ich eine klare Antwort auf eine Frage, die eigentlich eine subjektive Antwort erwartet?



Wie fandest du den Workshop?

Wie schätzt du dein betriebswirtschaftliches Wissen ein?

Wie war dein Date gestern?

Wie fandest du den Termin gerade?

Wie findest du deinen Kollegen?

Wie lief das Projekt?



Auf diese Fragen gibt es unzählige Antworten:

Ich fand es ok.

Ich denke da geht noch mehr.

Ich fand es lief nicht so gut.

Ich glaube er ist nicht so gut.



Alles Antworten, aber Antworten, die völlig umkonkret sind. Was ist denn „ok“? Ist „ok“, dass man damit leben kann und es einfach so lässt? Ist „ok“, dass man es so nicht mehr möchte?


Schon vor vielen Jahren haben eine Freundin und ich angefangen, solchen Fragen eine Zahl von 1-10 zu geben. 10 ist dabei die höchste Wertung.


Wie war der Typ, mit dem du letzte Woche ein Date hattest? Der war ganz ok, aber…. Welche Zahl war er? Eine 7! Mit einer Sieben kann ich doch etwas anfangen. Eine Sieben wäre in dem Fall ganz klar ein zweites Date wert:)

Wie hat dir die Pizza bei dem neuen Italiener geschmeckt? Die war eine neun! Super, dann muss man dort gewesen sein!


Ich mach das heute sowohl privat wie auch beruflich immer noch so. Am Anfang der Zusammenarbeit lasse ich meine Kunden selbst bewerten, wie sehr sie ein Problem stört oder auf welchem Wissenslevel sie sich in einem Thema sehen. So lässt sich nach einem Mentoring auch schnell festlegen, was die Zusammenarbeit gebracht hat oder auch, welche Themen man noch weiter bearbeiten muss.



Hand aufs Herz!


Hört sich hart an über Menschen in Zahlen zu sprechen? Erinnert dich an deine Schulzeit? Stimmt. Ist vielleicht nicht immer nett, aber die Einstufung über Zahlen hilft deinem Gegenüber und dir eine Basis zu finden, auf welcher man dann weiter sprechen kann. Und gerade im Business finde ich diese Bewertung super, um Fortschritte zu messen.


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